poniedziałek, 25 kwietnia 2016

26 April – Todestag des seliggesprochenen Stanisław Kubista SVD

Er ist am 27.September 1898 in Kotuchna bei Mikołowo in der heutigen Katowitz-Diözesegeboren. Sein Vater war Forstwirt von Beruf. Stanisław kam zur Welt als das fünftevon den 9 Kindern.

Die Familie vonStanisław pflegte religiöse und patriotische Traditionen, was verursachte, dassmanche Kinder sich für den Dienst dem Gott entschlossen. Anna, die ältereSchwester von Stanisław, ist dem Kloster in Wien beigetreten. Dort starb sie imJahre 1918. Ein Vikar aus Mikołowo, Missionar aus Nysa, Pfarrer Michatz war einguter Freund der Familie und kümmerte sich um Stanisław. Nachdem er dieHochschule abgeschlossen hatte, wurde er auf das Priesterseminar in Nysageschickt. Das Studium musste er aber im Mai 1917 abbrechen, denn er wurde zum Militärdiensteinberufen. Nach der Schulung zum Telegrafist und Telefonist wurde Stanisławauf den Front in Frankreich geschickt. Dort blieb er bis 1919. Nach der Rückkehr,setzte er seine Ausbildung in Nysa fort. Das Abitur hat er im Jahre 1920abgeschlossen. 3 Monate später begann er Noviziat in der Versammlung desGotteswortes in St. Gabriel bei Wien. Nach einem Jahr legte er eine einfache Ordensgelübdeab; nach 2 Jahren des Philosophiestudiums und 4 Jahren der Theologiestudiums legteer eine ewige Gelübde ab. Im Herbst 1928 wurde er der Gesellschaft des Göttlichen Wortes in Górna Grupa zugeteilt, wo erfür Finanzen zuständig war.

Seit Herbst 1929redigierte Pfarrer Stanisław die Zeitschrift „Der kleine Missionar” („MałyMisjonarz“), in 1933 - „Familienschatz” („Skarb rodzinny“). In 1937 gründete erdie Zeitschrift „Der Bote von St. Joseph” („Posłaniec Świętego Józefa“). In denZeitschriften veröffentlichte er seine Artikel, darunter auch Erzählungen und Romane.In dem Kloster begann er den Bau des neuen Flügels des Gebäudes.

Im September 1939 zerstörtendie Deutschen die Druckerei von Pfarrer Stanisław und die Klostersammlungen. Gestapoverbot ihm, das Geld für die schon durchgeführten Arbeiten auszuzahlen. Erriskierte viel, als er vor den Gestapo-Beamten ein paar Hundert Zloty einerarmen Witwe gegeben hat. Der Augenzeuge erzählte: „Als er so tief in dieAugen des Gestapo-Beamten hinschaute, wurde dieser so verlegen, als ob er von einerhöheren Kraft entwaffnet worden wäre”.

Am 27. Oktober1939 wurde Pfarrer Stanisław samt anderen Pfarrern und Klosterbrüdern vonDeutschen verhaftet. Der Kloster wurde in ein Lager für Internierteumgewandelt. Am 5. Februar 1940 wurden alle Internierten aus dem Kloster in dasLager in Gdańsk-Nowy Port geschickt, von dort aus dann nach Stutthof. In demLager bekam Pfarrer Stanisław fast keine Nahrung. Er wurde unmenschlichbehandelt, er wurde verprügelt und  demütigt.Die Lebensbedingungen im Lager verursachten, dass er krank wurde. Am 9. April1940 wurde er in dem Transport nach Sachsenhausen geschickt, was seinegesundheitliche Lage noch verschlimmerte. Obwohl er an Lungenentzündungerkrankt war, wurde ihm befohlen an Apellen teilzunehmen. Um auf den Beinenstehen zu können, musste er von anderen Häftlingen gestützt werden. Auf Befehlvon Kapo wurde er in der Wäscherei gelassen, damit er dort den Tod fand. Er überlebtenur drei Nächte. Über seinen Tod erzählt Pfarrer Dominik Jozef, der PfarrerStanisław in seinen letzten Momenten begleitete: „Als ich ihn am Abend zum Schlaf legte und ihn mit einer alten Decke umhüllte,ohne Kissen und Bettwäsche, war er mir immer dankbar und flüsterte: >. Ichlegte seine Beichte heimlich ab... Am 26. April 1940 legten wir ihn auf denharten Brettboden. Er lag auf dem Rücken bei der Wand, als ob er in einem Sarggewesen wäre. Währenddessen mussten wir strammstehen… Da kam in die Baracke derBlockführer, unser unmittelbarer Vorgesetzte. Es war ein deutscher Häftling...ein echter Kriminelle… wie viele unschuldige Personen hat er ins Jenseitsbefördert! Er begrüßte uns mit einem tierischen Blick, dann schaute er miteiner teuflischen Freude auf Pfarrer Kubista. Er näherte sich ihm und sagte:>. Mit dem ganzem Körper stellte er sich auf die Brust und Kehle desPfarrers. Er zerquetschte seine Knochen. Ein leises Röcheln und Todeszitternbeendeten das Leben des Märtyrers“.

Pfarrer StanisławKubista starb den Märtyrertod am 26. April 1940 in KZ Sachsenhausen. Im Jahre1990 wurde er von dem Papst Johannes Paul der II seliggesprochen.

Quelle: Elżbieta Grot „Błogosławieni Męczennicy Obozu Stutthof”, Gdańsk 1999.


Tłumaczenie: Maja Jabłońska


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